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07.10.10

BERICHT FACHGESPRÄCH 30.09.2010

BERICHT FACHGESPRÄCH INTERKULTURELLE WOCHE

Was ist der richtige Umgang mit politisch kontroversen Positionen /politisch motivierten Spannungen innerhalb  der Jugendarbeit? Im Rahmen der Interkulturellen Woche hat der DAJC am 30.9. zu einer Fachveranstaltung für  Jugendsozialarbeiter/innen eingeladen bei der diese Frage am Beispiel von Jugendlichen mit türkischem bzw. kurdischem Migrationshintergrund betrachtet werden sollte.
In der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen türkischer oder kurdischer  Herkunft  stehen Pädagog/innen immer wieder Herausforderungen und offenen Fragen gegenüber. Wieso ist es so schwierig, diese beiden Gruppen zusammenzubringen? Wie kann pädagogische Arbeit diesem Themenfeld, das unter Jugendlichen sehr präsent ist, begegnen? Es geht darum, sich gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften  über die derzeitige Situation in der Türkei zu informieren und insbesondere die Rolle von  “Jugendarbeiter/innen” zu reflektieren.
Die Sozialarbeiter Yusuf Gectan und Suat Mentes stellten sich als „Fachkräfte“ zur Diskussion zur Verfügung. Moderiert wurde die Veranstaltung von Martin Rolshausen von der Saarbrücker Zeitung.
Etwa 20 Gäste fanden am frühen Donnerstagmorgen den Weg in die Räume des Deutsch-Ausländischen JugendClubs. Die Gründe für ein Interesse an dieser Fragestellung waren vielfältig. Es waren sowohl Jugendsozialarbeiter/innen anwesend als auch eine Schoolworkerin  und eine Lehrerin, die beide in einer sogenannten „Brennpunktschule“ tätig sind. Das Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport war ebenso vertreten wie das Zuwanderungs- und Integrationsbüro der Stadt SB.
Nachdem beide Referenten zum Einstieg jeweils einen kurzen Überblick über ihre persönliche Geschichte sowie ihre professionelle Haltung und Einschätzung zum Thema gegeben hatten entspann sich sofort ein angeregter Austausch, an dem alle Anwesenden sich rege beteiligten.
In angenehmer und entspannter Atmosphäre wurde ein heikles Thema ruhig und besonnen besprochen.  Der Verlauf der Diskussion gibt Anlass zur Hoffnung, dass ein Miteinander möglich ist.
Ein Ergebnis ist die gar nicht neue Erkenntnis, dass Kommunikation, das Miteinandersprechen, der persönliche Kontakt aller „Betroffenen“ unerlässlich ist und bleibt.
Ganz in diesem Sinne sprachen sich die Teilnehmer auch für eine Fortführung des Gesprächs aus.

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